4. April 2011

Neues Leben

Abgelegt unter: KiTa, Theodor — Daria @ 22:20

Erstmal nur ein neuer Lebensabschnitt. Kindergarten. Im Wald. Allein, ohne Lotti, ohne Mama – nur bei Liiiiiinda. Seit Wochen redet Theo von ihr, morgens beim Aufstehen und abends zum Einschlafen. Linda ist das neue Maß aller Dinge. Gut so, trägt unter anderem dazu bei, dass Theo heute kein Problem damit hatte, dass ich mich nach dem gemeinsamen Frühstück auf dem Waldsofa mit Lotti wieder zurückgezogen habe.

Einkaufen, Hose nähen, Eier ernten, schlafen – also, Lotti – Mittagessen vorbereiten.
Dann das große Kind wieder abholen. Das war sichtlich erschöpft aber glücklich, konnte gerade noch Mittagessen und ist dann schneller eingeschlafen als ich abwaschen konnte.

So ist er morgens losgezogen.

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Und mittags hat er gleich die erste Trophähe mit nach Hause gebracht. Neben einer “wichtigen” Verletzung mit dem Steinbohrer (war ja nur ein Kratzer, aber Theo fand den sehr bedeutungsvoll), die mit einem noch “wichtigeren” Dinosaurier-Pflaster versorgt war, hat er seinen persönlichen Wald-Glücks-Wichtel geschnitzt, gebohrt, geschliffen und was weiss ich noch alles.

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War ein schöner Tag. Morgen dann wieder. Morgen will er dann alleine bei Linda bleiben. Mal gucken ;-)

3. April 2011

Ganz schön was los

Abgelegt unter: Alltag, Charlotte, Haus, KiTa — Benjamin @ 22:42

So, das Wochenende ist mal wieder um. Und es war mal wieder klasse!

Die Kinder waren mal wieder bei Sonne und bei Regen im Garten. Während ich die letzten Reste Tapete von der Küchendecke gewischt habe, konnte ich dies durch das Fenster sehen und musste gleich festhalten:

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Theo musste diese Rutsche noch in seinem Kinderzimmer in Hamburg benutzen, fand sie aber in dem Alter auch toll.

Super waren natürlich auch die warmen Temperaturen am Samstag – Eiscafé am Nachmittag und Abendessen im Freien auf unseren neuen Gartenmöbeln. Und die Pflanzen treiben alle inzwischen sichtbar aus (Unkraut eingeschlossen)! Denen hat der Regen weitergeholfen.

Und die Schattenseiten des Wochenendes? Die gab es natürlich auch:
Einmal Theo, der sich mit seinen Straßenmalkreiden hinter das Haus zurückzog und dort nicht die Straße, sondern das Auto angemalt hat. Das ist jetzt vor allem auf der Motorhaube ziemlich verkratzt… :(
Dann die Entdeckung einer “Gedächtnisstütze”. Das ist in diesem Fall eine Holzstütze, die nur noch zum Gedächtnis daran, dass sie einmal einen Teil des Dachs gestützt hat, herumsteht und bei kleinster Berührung zeigt, dass sie keinerlei Widerstand mehr hat und eigentlich nur noch sich selbst hält. Hm. Ich fürchte, dort werden wir aktiv werden müssen.
Und ich selbst habe auch eine Glanzleistung gebracht und meine Leiter einmal so hingestellt, dass sie auch nur sich selbst hielt aber eben nicht mehr mich. Während mir der Betonboden näher kam, dachte ich kurzzeitig, dass das wohl kaum glimpflich ausgehen wird. Doch der Schutzengel war wohl im Einsatz, und außer einer Prellung und einem kaputten Handydisplay ist nichts passiert.

Und nun freuen wir uns ganz doll auf morgen: Da ist Theos erster Kindergartentag! Naja, fast - aber der erste richtige!

13. März 2009

Unsere erste Kita-Woche

Abgelegt unter: KiTa, Theodor — Benjamin @ 14:54

Montag
Papa und Theo gehen gespannt, wenn auch etwas ängstlich um 9 Uhr zur KiTa-Eingewöhnung. Dort beginnt das Programm ganz gut mit einem Sitzkreis aller Kinder und Gruppen, danach ist Trennung in die Gruppen – Theo geht natürlich zur Krippe und dort gibt es Frühstück.
Theo sitzt zwar lieb am Tisch, aber ob er etwas isst oder trinkt, oder den anderen das Essen klaut, wird nicht bemerkt. Es hat ihm auch keiner Hallo gesagt. Als der Papa einen Betreuer, der sich um ein anderes Kind kümmert, darauf hinweist, dass Theo noch nicht ganz alleine trinken kann, stellt sich heraus, dass das ein anderer Eingewöhnungsvater ist. Ach so. Die Betreuerinnen sind die, die jeweils genau ein Kind füttern. Um die restlichen Kinder ohne Eltern kümmert sich keiner so richtig.
9:45 ist Zähneputzen angesagt. Alle Kinder kommen in das kombinierte Waschbeckentoilettenzimmer auf den Boden und bekommen ihre Zahnbürste in die Hand. Ein paar lutschen auch darauf herum.
10:00 Angebote. Alle Kinder laufen in dem viel zu kleinen Raum herum und basteln an irgendwelchen Sachen herum, zur Untermalung scheppert ein Unterwegsradio. Theo kommt ab und zu zum Papa, um ihm was zu zeigen. Ansonsten findet keine Animierung oder Aufmunterung der Kleinen statt. Ein Kind, das überhaupt nicht zu weinen aufhört, wird an einen Betreuer der Gruppe ab 3 Jahren abgegeben.
Der andere Eingewöhnungsvater verlässt die KiTa für 10 Minuten, um sein Kind an seine Abwesenheit zu gewöhnen. Kaum ist er weg, fängt auch diese Kleine zu weinen an. Getröstet wird sie mit den Worten: “Wein doch nicht, dein Papa kommt gleich wieder.” Wie sieht der Trost nach der Eingewöhnungszeit aus?
Beide Betreuerinnen sitzen oder stehen in einer jeweils entgegengesetzten Ecke des Raums und reden nicht miteinander.
Ein etwa einjähriges Kind geht an die Rücksäcke und holt sich Brot heraus. Es wird ihm wieder weg genommen: Frühstück ist vorbei. Seit dem Frühstück ist auch keinem einzigen Kind etwas zu trinken angeboten worden; und beim Frühstück hat ja gar nicht jedes Kind überhaupt etwas gegessen und getrunken. Worauf aber peinlich geachtet wird, sind saubere Nasen.
Um 11 Uhr ist der Papa ganz froh, herausgerufen zu werden, da es für den ersten Tag reiche. Sieht er auch so. Eine der Betreuerinnen hat mit ca. 4 Kindern vorher ebenfalls den Raum verlassen. Papa gibt im Wickelbereich Theos Wechselklamotten ab; direkt daneben ist der Schlafraum mit den 10 Gitterbetten. Die kurz vor ihm mit den vier Kindern weggegangene Betreuerin kommt raus, dann ist die Schlafraumtür wieder zu.
11:15 wieder zuhause und froh, dass Ruhe ist. Theo fand es alles fürs erste nicht so schlimm, sein Papa zweifelt aber, ob das auch ohne ihn so wäre. Und ob er innerhalb der 7 Stunden etwas trinken würde. Mama ist schon zur Arbeit weg und so wird das ganze ein langer, gedankenschwerer Nachmittag.
Abends bekommt Mama das ganze geschildert und entschließt sich entgegen der vorherigen Pläne, Theo am nächsten Tag zu begleiten.

Dienstag
Theo geht wie abgemacht mit Mama zur KiTa-Eingewöhnung. Papa kann zuhause kaum still sitzen. Werden die beiden die gleichen Erfahrungen wie er machen? Oder ist heute alles ganz vorbildlich, so wie zu den Zeiten, als alle zusammen die KiTa zuvor in Augenschein genommen haben? Um 11:30 kommen die beiden wieder: Alles wie am Tag zuvor. Die Entscheidung, dass Theo dort nicht länger bleibt, ist schnell getroffen.
Mama schlägt vor, doch noch ein paar andere KiTas abzufragen, ob sie einen Platz haben. Papa hat eigentlich keine Lust mehr auf KiTas. Ein zusätzlicher Schock trifft ihn, als er die Laufzeit des Betreuungsvertrags sieht.

Mittwoch
Ein Anruf bei der KiTa, dass Theo nicht mehr kommen wird, scheitert daran, dass die Leiterin frei hat.
Die Familie geht zusammen unangemeldet zu einer anderen KiTa in der Nähe. Leider gibt es keinen Einlass, die Leitung ist erst nachmittags da.
Nachmittags darf man herein, nur sind da kaum noch Kinder da. Trotzdem gibt sich allein baulich und von der Ausstattung ein etwas anderes Bild: Die Krippe hat zwar nahezu doppelt so viele Kinder, der den Kindern zur Verfügung stehende Raum ist aber auch dreimal so groß. Außerdem sind die Toiletten und der Zahnputzraum getrennt, und die großen Kinder haben wiederum eigene. Statt Gitterbetten gibt es eine “Schlafburg”.
Sieht alles doch sehr schön aus. Zwar gibt es keine freien Plätze und die benötigten Betreuungszeiten werden nicht angeboten, aber das Weltbild stimmt wieder.

Donnerstag
Weiterer Anruf bei der KiTa, dass Theo nicht mehr kommen wird mit der Bitte um Gesprächstermin. Der ist “vielleicht” am Freitag möglich.

Freitag
Gesprächstermin: Es sieht alles wieder sehr freundlich in der KiTa aus und es wird nett begrüßt. Man einigt sich auf Auflösung des Betreuungsvertrags – zunächst aber nur mündlich. Leider möchte die Leitung die Gründe für die schnelle Flucht nicht hören.

1. März 2009

Hausbesuch

Abgelegt unter: Freude, KiTa, Quatsch, Theodor — Benjamin @ 23:49

Heute kam der Onkel Doktor vorbei und wollte der Nikon mal den Puls horchen.


Der Befund wurde dann telefonisch durchgegeben.

Am Dienstag geht’s zum richtigen Doktor, um Theo für den Kindergarten fit zu machen.

23. Januar 2009

es ist doch nicht zu fassen!

Abgelegt unter: KiTa, Stricken — Daria @ 17:33

…oder doch?

Meine Strickjacke ist fertig – und bevor ich sie gewaschen habe, war ich damit sehr zufrieden!
So, nun steht auf der Banderole der Wolle, dass sie bei bis zu 40° im Normalprogramm gewaschen werden darf.
Gesagt, getan – ich hab sie im Kurzprogramm 15 Minuten bei 30° gewaschen – und was kommt dabei raus? Irgendwas Topflappen-ähnliches…total aus der Form geraten und in sich zusammengefallen – und, überflüssig zu erwähnen – dadurch viel zu groß geworden!

Es ist zum Heulen…gerade trocknet sie ausgebreitet auf einem Handtuch. Ich bin gespannt, wie sie in trockenem Zustand aussieht, aber ich mache mir wenig Hoffnung :-(

Naja, Positives gibt es heute auch zu vermelden – wenn auch nur halb. da Theodor bald in die KiTa gehen wird, haben wir unseren Stoffwindel-Vorrat aufgestockt. Der Postbote hat 6 neue gebracht – leider dabei auch gelich Zollgebühren kassiert, denn wir haben sie in den USA bestellt (und das erste Mal überhaupt Zoll bezahlen müssen).
Ganz so wie dieser schöne Farbenkreis sieht es bei uns zwar noch nicht aus, aber wir nähern uns.

Und da diese Windeln Pocketwindeln sind, braucht man zusätzliche Einlagen, die man hineinstopft. Bestellt bei Bille Geiger’s Stoffwindeldesign. Bille fertigt sehr schöne und hochwertige Windeln, Überhosen etc. in Heimarbeit.
So sah es dann im Bad aus, nachdem der Paketbote sie gebracht hat und die Waschmaschine fleissig war.

:-)

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