31. August 2011

Na, immerhin…

Abgelegt unter: Garten — Daria @ 22:15

Ein gruseliger Tag heute. Regen von morgens bis abends, immer mal wieder, mag ich nicht. Mir graut immer mehr vor der dunklen Jahreszeit und vor noch mehr Regen und Kälte, was einen vom Rausgehen abhält. Das bedeutet nämlich, dass sich die Kinder drinnen beschäftigen streiten…anstrengend, vor allem weil das große Kind total müde ist, aber es niemals zugeben würde geschweige denn an Schlafen denkt. Nein! Also könnte ich auch gut eine Familienpackung Ohropax gebrauchen an Tagen wie diesen.
An Arbeiten ist dann irgendwie auch nicht wirklich zu denken. Also habe ich meinen “neuen” Kleiderschrank, den wir am Wochenende gekauft haben, entstaubt und eingeweiht. So alte Schränke haben ja was wunderbar Kuscheliges. Diese tiefen, massiven Böden unten laden zum Reinsteigen ein. Die Kinder fanden das auch und haben erstmal die Sofa-Ausstattung mit reingenommen.

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Naja, aber das führte dann auch irgendwann zu Streit weil einer immer den anderen im Dunkel einsperren musste. Toll…also doch noch rausgehen. Und zwar bis an die Zähne mit Regensachen bewaffnet, denn unser Garten ist ja im Moment eher ein Lehm-und-Matsch-Schlachtfeld UND es regnete.

Ich entschied, das schon lange Nötige endlich zu erledigen: Die Komposte umsetzen und die Kartoffeln ernten.
Während ersteres eigentlich ganz gut war – schweisstreibende Körperarbeit lässt die Streitkulisse von vorher schön verblassen – fand ich zweiteres dann eher enttäuschend. Ich hatte letztes Jahr ein paar Versuche zu “Kartoffelanbau im Fass” gestartet. Ich hatte ein Regenfass, ein selbstgebautes “Fass” aus Autoreifen und die Pflanzkartoffeln, die übrig waren, habe ich einfach auf den Kompost geworfen.

Naja, in dem Autoreifen-Fass waren ganze 3 Kartoffeln drin. Okay, das war eine schwer besondere Sorte, lila und wohlschmeckend. Und das Fass stand eher schattig. Aber auch in dem Regenfass war nicht so die Masse los. Aus dem Komposthaufen haben wir tatsächlich die meisten geerntet…
Ob es nun daran liegt, dass ich zu viele Kartoffeln eingelegt habe oder ob es an der “zu guten” Erde lag? Weiss nicht…ich habe schon verschiedene Stimmen gelesen, aber wenn zu gute Erde, warum dann wachsen sie auf dem Kompost?

Ich merke mir also für nächstes Jahr: Alle Fässer an die gleiche Stelle mit viel Sonnenzeit. Und pro Fass nur ganz wenige Pflanzkartoffeln einlegen – auf dem Komposthaufen einfach so wie dieses Jahr.

Nun sind wir noch gespannt, wie sie denn schmecken – morgen mittag werden wir es erfahren :-)

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2 Kommentare »

  1. Hallo,
    Tom hat in diesem Jahr auch erstmals Kartoffeln (in einem großen Tontopf) gepflanzt, ganz normale, also keine Pflankartoffeln. Geerntet haben wir dann letzte Woche und zwar genau 5 Kartoffeln (ich glaube, er hatte mehr als 5 eingepflanzt :-) , aber Ernte ist Ernte und geschmeckt haben sie auch.
    Von daher finde ich Eure ja doch recht vollen Körbe schon ganz beachtlich…
    LG
    Frauke

    Kommentar von Frauke — 1. September 2011 @ 10:24

  2. Hallo Daria,
    hin und wieder bleibe ich am Ball und besuche deine Seite. Erstaunlich, dass das Wetter so ein paar 100 km so verschieden sein kann; quasi wie Parallelwelten :0). Bei uns scheint seit gestern den ganzen Tag die Sonne, wir schwitzen und unser Kleiner läuft schon wieder barfuss durch die Gegend. Übrigens, bin zwar Städter, aber bei den Schwiegereltern hat das mit dem Kartoffeln im Kompost auch super geklappt. Im kommenden Jahr sollte es dann noch besser werden, wenn die Erde bearbeitet wird. LG, Fabienne

    Kommentar von Fabienne Bindels — 1. September 2011 @ 13:56

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